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楽譜 - Johann Sebastian Bach - Konzert D-dur (nach BWV 1053, BWV 49, BWV 169)

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Johann Sebastian Bach - Konzert D-dur (nach BWV 1053, BWV 49, BWV 169) - 表紙
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Johann Sebastian Bach

Konzert D-dur (nach BWV 1053, BWV 49, BWV 169)



  • 楽器編成 - für Oboe d'amore, Streichorchester und Bc.
  • 商品の種類 - Partitur mit Cembalo楽譜
  • 出版社 -
    Kunzelmann
用語索引
  • di-arezzo カタログ番号 -
    KUNZE00378
  • コレクション - Octavo Edition
  • ページ数 - 46pp
  • 共著者 - (Arnold Mehl)

楽譜データ

  • 記述 -


    Das in dieser Fassung erstmals im Druck erscheinende Konzert für Oboe d'amore ist in der vorliegenden Form von Johann Sebastian Bach nicht überliefert; es stellt die Rekonstruktion eines heute verschollenen Konzerts dar, das lediglich als Bearbeitung für Klavier (Cembalo), und zwar als Klavierkonzert E-Dur BWV 1053, auf uns gekommen ist. Darüber hinaus sind die beiden ersten Sätze dieses Werkes in Kantate BWV 169 „Gott soll allein mein Herze haben" als Sinfonia und Arie, der abschließende Satz in Kantate BWV 49 „Ich geh und suche mit Verlangen" als Sinfonia überliefert.||Schon Philipp Spitta vermutete eine ältere Konzertfassung, die sowohl vor dem Klavierkonzert als auch vor den beiden Kantaten existiert habe. Ulrich Siegele schloß aus dem Reinschriftcharakter der entsprechenden Kantatensätze ebenfalls auf das Vorhandensein einer Vorlage.||Da über die Gestalt der verschollenen Originalkomposition auch in der jüngeren Bachforschung noch keine endgültige Klarheit herbeigeführt werden konnte, kann und will diese Rekonstruktion nicht den Eindruck erwecken, als sei mit ihr das verschollene Konzert Note für Note wiederhergestellt (dieser Anspruch wird selbst für Rekonstruktionen, die nach streng philologischen Kriterien erstellt werden können, kaum erhoben); vielmehr stellt sie den Versuch der möglichst stilgetreuen Wiederherstellung einer heute verschollenen Werksfassung dar, wie sie aufgrund zahlreicher Erkenntnisse der Bachforschung mit hoher Wahrscheinlichkeit in annähernder Form existiert haben könnte. Da für den Notentext der Rekonstruktion an mehreren Stellen Fragen hinsichtlich einer ursprünglichen Lesart aus den Bearbeitungen nicht zweifelsfrei zu klären waren, haben wir Lösungen erarbeitet, die im Anschluß an den Notenteil in einem Lesartenverzeichnis kommentiert werden (siehe unter „Spezielle Anmerkungen").||Seit Wilhelm Rust als Herausgeber der Klavierkonzerte BWV 1052 - 1059 und BWV 1060 - 1062 in der alten BachAusgabe aufgrund seiner Beobachtungen am Autograph wahrscheinlich machen konnte, daß eine Reihe von Klavierkonzerten Bachs auf verschollene Solokonzerte für Violine (bzw. Oboe) zurückgeht, gab es vielerlei Anstrengungen, die verlorenen Originalkompositionen aus den Klavierkonzert-Fassungen wiederzugewinnen.|||Die Bearbeitung eigener oder fremder Werke war ein vielgeübter und keineswegs unehrenhafter Brauch barocker Kompositionspraxis. Auch Bach folgte dieser Gewohnheit nicht zum erstenmal, als er während seiner Leipziger Amtszeit eigene Violin- und Oboenkonzerte für Klavier mit Streicherripieno umgestaltete. Von Bachs Hand kennen wir heute die Urfassungen und die entsprechenden Bearbeitungen folgender Werke:||Violinkonzert a-moll (BWV 1041)||Violinkonzert E-Dur (BWV 1042)||Konzert für 2 Violinen d-moll (BWV 1043)||Brandenburgisches Konzert Nr.4 G-Dur (BWV 1049)||Klavierkonzert g-moll (BWV 1058)||Klavierkonzert G-Dur (BWV 1054)||Konzert für 2 Klaviere c-moll (BWV 1062)||Klavierkonzert F-Dur (BWV 1057)||Zu den Klavierkonzerten, deren Vorlagen bis heute verschollen sind, gehören u.a. das Konzert d-moll BWV 1052, das Konzert A-Dur BWV 1055, das Konzert f-moll BWV 1056 sowie das Konzert für zwei Klaviere c-moll BWV 1060. Diese Werke gelten übereinstimmend als Bearbeitungen eigener Konzerte für Violine in d-moll, für Oboe d'amore in A-Dur, für Violine in g-moll sowie für Violine und Oboe in c-mo11.||Über die Vorlage zum Klavierkonzert E-Dur BWV 1053 gibt es in der Bachforschung gegenwärtig insbesondere hinsichtlich Tonart und Soloinstrument noch keine gesicherten Erkenntnisse, auch wenn Siegele zu Es-Dur tendiert und Wilfried Fischer diese Tonart zwar nicht völlig ablehnt, jedoch die Frage nach der Bestimmung des Soloinstruments für kaum beantwortbar hält. Dagegen nimmt Werner Breig ein „Konzert für ein Holzblasinstrument an. Da jedoch - wie bereits erwähnt - die drei Sätze des Klavierkonzerts auch in den beiden Kantaten BWV 169 und BWV 49 belegt sind, vermögen wir einige Rückschlüsse auf die Gestalt einer Originalvorlage zu ziehen.|Aufgrund eines detaillierten Vergleichs der Kantatenfassungen mit den entsprechenden Sätzen des Klavierkonzerts anhand der Autographen gelangte Siegele zu folgendem Schluß: „Aufs ganze gesehen ist die Solostimme des (Klavier-) Konzerts reicher ausgeziert und gegenüber der (den) Kantate (n) weitergebildet ... Doch bietet andererseits an einzelnen Stellen auch die Kantate eine reichere Auszierung der Solostimme als das Konzert ... Jedoch kann keine der beiden Fassungen unmittelbar auf die andere zurückgehen, da jede Auszierungen der Solostimme aufweist, die der anderen fehlen: eine Rückbildung einmal vorhandener Auszierungen aber ist uns im Bachschen Schaffen nirgends begegnet, und so schließen wir, daß beide Fassungen unabhängig voneinander auf eine verschollene Vorlage zurückgehen, deren Lesarten in den meisten Fällen die Kantate, in einigen das Konzert bewahrt hat. Ergänzend sei hinzugefügt, daß dieser Sachverhalt nicht nur für die Solostimme, sondern stellenweise auch für das Ripieno Geltung zu haben scheint.|| |Eine Besonderheit, welche die Beantwortung der Frage nach der ursprünglichen Tonart der Konzert-Vorlage erschwert, besteht hinsichtlich der unterschiedlichen Tonarten der entsprechenden Kantatensätze in BWV 169 und BWV 49. Wenigstens in einem der beiden Werke wurde eine Transposition aus der ursprünglichen Tonart des verschollenen Solokonzerts vorgenommen: die Sinfonia in BWV 49 steht in E-Dur, Sinfonia und Arie in BWV 169 sind in D-Dur überliefert. Ob nun diese Tonarten jeweils als eine Transposition nach oben oder unten im Bezug auf die Originalfassung anzusehen sind, konnte noch nicht zweifelsfrei geklärt werden.|Die Entstehung der Konzerte für ein Klavier (Cembalo) und Streicherripieno (BWV 1052 - 1059) hängt mit dem Bedarf an Solowerken zusammen, welcher durch Bachs Konzertpraxis mit dem Leipziger „Collegium musicum" durch die offensichtliche Mitwirkung seiner Söhne als fortgeschrittene Cembalisten gegeben war . Aufgrund der Schriftzüge der Sammelhandschrift sowie der vorkommenden Wasserzeichen setzt man in der neueren Bachforschung einen Entstehungszeitraum der Partitur zwischen 1738 und 1742 an. Da Bach nach einer Pause von zwei Jahren im Oktober 1739 die Leitung des „Collegium Musicum" von neuem übernommen hatte, dürften die Konzerte nach diesem Datum (jedoch vor 1742) niedergeschrieben worden sein.|| |Die ersten Aufführungen der beiden genannten Kantaten sind genau belegt: Die Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis „Gott soll allein mein Herze haben" (BWV 169) komponierte Bach für den 20. Oktober 1726; in ihr fanden, wie oben erwähnt - die beiden ersten Sätze des verschollenen Solokonzerts für die einleitende Sinfonia und eine Arie Verwendung. - Die Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis „Ich geh und suche mit Verlangen" (BWV 49) entstand zum 3. November 1726, also nur zwei Wochen später; in ihr diente der Schlußsatz der Konzert-Vorlage als Eingangssinfonia.||Daß Bachs Konzertschaffen - mit Ausnahme der Klavierkonzerte - überwiegend in die Zeit vor 1723 fällt, in der er mit der Komposition und Aufführung von Instrumentalmusik beauftragt war, ist kaum umstritten. Nach Anlage und Ausdehnung des Klavierkonzerts BWV 1053 zu schließen, das formal zu den fortschrittlichsten unter den sieben Konzerten (BWV 1052 - 1058) zu zählen ist, dürfen wir für das Entstehen der verschollenen Originalkomposition die Köthener Jahre (1717 - 1723) ansetzen.|||Um die Frage nach dem Soloinstrument für unsere Rekonstruktion zu beantworten, kehren wir nochmals zu den Kantatensätzen zurück. Der Solopart der Vorlage ist in den Eingangssinfonien der Kantaten sowie in der betreffenden Arie einer obligaten Orgel übertragen und durchwegs zweistimmig gehalten, wobei der Orgeldiskant die konzertierende Stimme der Vorlage vermutlich weitgehend wiedergibt, während der Orgelbaß, abgesehen von einzelnen Oktavversetzungen, unisono mit dem Continuo geführt ist. Wie wir bereits gesehen haben, stehen Satz 1 und Satz 5 der Kantate BWV 169 in D-Dur, Satz 1 von BWV 49 in E-Dur. Der Tonumfang des Orgelparts der rechten Hand reicht in BWV 169 Satz 1 von h° bis cis, bzw. - bei der nach D-Dur transponierten Lesart des Klavierkonzerts an der entsprechenden Stelle (siehe „Spezielle Anmerkungen"; S. 45) bis h. In Satz 5 derselben Kantate bewegt sich die Oberstimme der obligaten Orgel ohne Berücksichtigung der Erweiterung des Mittelteils (siehe „Spezielle Anmerkungen", S. 45) zwischen h0 und h2. In der E-Dur-Sinfonia von BWV 49 treffen wir einen Ambitus von h0 bis cis3 an (nach D-Dur transponiert also von a0 bis h2). Demnach beträgt der Tonumfang der Solostimme in den Ecksätzen zwei Oktaven bzw. zwei Oktaven plus ein Ganzton. Die Violine scheidet als Soloinstrument aus, da der genannte Tonraum sowohl das Spiel auf der G-Saite als auch die höheren Lagen der E-Saite so gut wie nicht berücksichtigt; ebenso fehlen die violintypischen Melodieverläufe: großräumiges, über mehrere Saiten führendes Figurenspiel, Tonrepetitionen sowie Bariolage-Effekte. Auch eine Besetzung mit Flöte, die Bach gewöhnlich zwischen d1 und g3 zu führen pflegt, erscheint uns wenig plausibel.|Wir haben uns daher für eine Realisierung der Solopartie auf der Oboe d'amore entschieden; sie besitzt den entsprechenden Tonvorrat (a0 - h2) und vermag den oboentypischen und expressiv-melodischen Duktus, wie er uns aus zahlreichen Kantatenarien mit obligater Oboe d'amore vertraut ist, am überzeugendsten zur Geltung zu bringen. - Johann Georg Walther nennt in seinem Lexikon eine Zeit „um 1720", in der die Oboe d'amore erfunden wurde. Gottfried Heinrich Stölzel schreibt in 38 Kantaten des Jahrgangs 1720/21 dieses Instrument vor. Daher könnte die Oboe d'amore schon vor diesem Zeitpunkt bekannt gewesen sein. Wenn auch Bach erstmals 1723 in den Kantaten BWV 23, BWV 75 und BWV 76 die Oboe d'amore verlangt, so kann dennoch nicht ausgeschlossen werden, daß unsere verschollene Konzertfassung, sollte ihre Solopartie mit diesem Instrument besetzt gewesen sein, ca. zwischen 1720 und 1723 entstanden ist (dieser Zeitraum wurde oben bereits aus anderen Gründen angenommen). Auch wenn nun die Vorlage tatsächlich höher gestanden haben sollte (Siegele nimmt, wie berichtet, Es-Dur an), so ist doch eine mögliche Tonart D-Dur von Bach selbst (mindestens für die beiden ersten Konzertsätze) durch BWV 169 autorisiert. Die dadurch für den dritten Satz der Rekonstruktion erforderliche Transposition der Sinfonia BWV 49 bzw. des entsprechenden Klavierkonzertsatzes macht an zwei Stellen Oktavierungen bzw. Stimmentausch im Streicherripieno notwendig (siehe „Spezielle Anmerkungen", S. 46 ). Der Solopart liegt somit auch in diesem Satz (a0 - h2) genau im Tonraum der Oboe d'amore.||Sicherlich bewegt sich die vorliegende Rekonstruktion - wie oben bereits angedeutet - stellenweise in Bereichen, in denen einzelne Lösungen nur hypothetisch erarbeitet werden konnten. Dennoch haben wir uns für ihre Publikation entschieden, da sie sich bereits in zahlreichen Aufführungen bewährt hat 16 und daher auch der allgemeinen Musizierpraxis zugänglich gemacht werden soll.||Arnold Mehl| ||
  • 内容 -


    Inhalt:|Allegro|Siciliano|Allegro|

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